Schweizerische Ärztegesellschaft für Homöopathie sahp, Ärzteverein für Homöopathie, Apothekergesellschaft für Homöopathie

Publikationen

Die Homöopathische Behandlung von Kindern mit ADS/ADHS

Dr. med. Heiner Frei

Die Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit Störungen ist eine grosse Herausforderung für jedenHomöopathischen Arzt.

Dieses Buch vermittelt dem Leser ein Grundwissen über das ADS, und zeigt auf, wie die Schwierigkeiten derHomöopathischen Behandlung schrittweise vermindert werden können. Es beschreibt einen neuen, effizienteren Weg der individuellen Mittelfindung. Mit Hilfe der Polaritätsanalyse, einer neuen Art des Materia-medica Vergleichs, kann die Repertorisation auf diejenigen Symptome beschränkt werden, die sich als zuverlässig erwiesen haben. Durch die Konzentration auf das Relevante wird die Anzahl an Fehlverordnungen deutlich gesenkt. Im Laufe der Forschungs-arbeit erfolgte eine genaue Analyse der Resultate, die es erlaubte das Dogma hinsichtlich der Handhabung pathognomonischer Symptome als mögliche Fallgrube zu identifizieren.

Sie lernen eine auf das Essentielle eingehende, zeitsparende Technik der Fallaufnahme.

Anhand von 10 Übungsfällen können Sie die neu gewonnenen Erkenntnisse erproben und im vorgestellten Lösungsweg nachvollziehen.

Ein Materia-medica Teil dient dazu, die Mittelwahl zusätzlich zu präzisieren.

Eingefügte Arbeitsblätter erleichtern Ihnen Fallaufnahme, Materia-medica Vergleich, Therapie und Verlaufskontrolle.

Zwei klinischen Studien, an denen die hier vorgestellte Technik der Mittelfindung erprobt wurde, werden vorgestellt. In einer davon, der Berner ADS-Doppelblindstudie, konnte die Wirkung der Homöopathie auch nach strengen wissenschaftlichen Kriterien bewiesen werden.

Die Homöopathie kann mit diesem Buch ihren Beitrag an ein zunehmend dringender werdendes gesellschaftliches Problem leisten, und vielen Kinder eine sanftere Behandlung anbieten, als die gegenwärtig favorisierte Stimulantien-Therapie.

Erschienen im Haug Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-8304-7201-3


Spagyrische Essenzen - Einfluss des spagyrischen Herstellungsverfahrens auf die Anwendung

Dr. pharm. Beat Wittwer, Marktgasse 10, 3177 Laupen

Zusammenfassend dürfen wir festhalten, dass uns in der Komplementärmedizin mit den spagyrischen Essenzen unter Berücksichtigung des komplexen Herstellungsverfahrens ein nützliches Instrument für die Behandlung und Vorbeugung der Infektionskrankheiten zur Verfügung steht. In seinem "Lehrbuch der Phytotherapie" schreibt Dr. med. R.F. Weiss zu den  Antibiotika: "Im Allgemeinen kommt man mit dem Antibiotikum noch immer rechtzeitig genug, wenn sich ernstliche Komplikationen einstellen". Bei zeitigem Beginn und entsprechender Beobachtung und Begleitung des Patienten steht also einer Infektionstherapie mit spagyrischen Essenzen nichts im Weg und verhindert sogar einen allzu breiten und unkritischen Einsatz von "Forte-Antibiotika".

Artikel erschienen in: Schweiz. Zschr. GanzheitsMedizin 15, 106-109 (2003)


DieHomöopathische Behandlung der Tonsillopharyngitiden bei Kindern

H. Frei, Schweiz. Zeitsch. Ganzheitsmedizin 12/Feb. 2000, 37-40

Zusammenfassung

Nach einem kurzen Resumée über die Probleme der schulmedizinischen Behandlung der Tonsillopharyngitiden, wird anhand von 200 Fallbeispielen gezeigt, dass diese Erkrankungen durch eine klassisch-Homöopathische Behandlung schnell, sanft und wirtschaftlich geheilt werden können. Komplikationen traten im ganzen Kollektiv, aber auch in der Untergruppe der Scharlachfälle selten auf (8 Fälle von sekundärer Otitis media und ein Fall einer sekundären Bronchitis). Interressant ist, dass die allgemeine Erkrankungshäufigkeit während zwei Monaten nach einerHomöopathischen Behandlung niedriger ist als nachher, was möglicherweise auf eine protektive Wirkung dieser Therapieart schliessen lässt.

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Die Rangordnungen der Symptome von Hahnemann, Boenninghausen, Hering und Kent, evaluiert anhand von 175 Kasuistiken

H. Frei. Vortrag gehalten am 14. Juni 1999 im Rahmen der Silser Woche der  Schweizerischen Aerztegesellschaft für Homöopathie (SAHP).

Zusammenfassung

In dieser prospektiven Studie wurden die Auswirkungen der verschiedenen Empfehlungen zur Rangordnung der Symptome mittels Messung eines Outcome Scores 2  Monate nach Gabe einerHomöopathischen Dosis in der Potenz C 200 überprüft. In der Hering Gruppe konnten die Verläufe von 25 Patienten ausgewertet werden, in der Hahnemann-, der Boenninghausen- und der Kent-Gruppe je 50 Patienten. Die Resultate der Hierarchieempfehlungen Hahnemanns dienten als Referenzwert für die andern drei Gruppen. Dabei zeigte sich, dass durch die Rangordnungen Boenninghausens und Herings eine leichte Verbesserung der Resultate erzielt werden konnte, die kentschen Empfehlungen hingegen zu einer Verschlechterung führten. Die vermuteten Gründe für diese Resultate werden diskutiert.

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Homeopathy in acute otitis media in children: Treatment effect or spontaneous resolution?

Heiner Frei, M.D., paediatrician FMH, FA homeopathy SVHA, lecturer and president of the Swiss Association of Homeopathic Physicians, SAHP. André Thurneysen, M.D., general medicine FMH, FA homeopathy SVHA, lecturer for homeopathy, University of Berne , Switzerland .

Abstract

Background: The conventional antibiotic treatment of acute otitis media (AOM) faces a number of problems, including antibiotic resistance.  Homeopathy has been shown to be capable of treating AOM successfully.  As AOM has a high rate of spontaneous resolution, a trial to prove any treatment-effect has to demonstrate very fast resolution of symptoms.

Purpose of this study was to find out how many children with AOM are relieved of pain within 12 hours after the beginning of homeopathic treatment, making additional measures unnecessary.

Methods: 230 children with AOM received a first individualized homeopathic medicine in the paediatric office. If pain-reduction was not sufficient after 6 hours, a second (different) homeopathic medicine was given. After further six hours, children who had not reached pain control were started on antibiotics.

Results: 39% of the patients achieved pain control after six hours, another 33% after 12 hours. This resolution rate is 2.4 times faster than in placebo controls. There were no complications observed in the study group, and compared to conventional treatment the approach was 14% cheaper.

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Treatment for hyperactive children: Homeopathy and methylphenidate compared in a family setting

Heiner Frei, M.D., paediatrician FMH, FA homeopathy SVHA, lecturer and president of the Swiss Association of Homeopathic Physicians, SAHP.

André Thurneysen, M.D., general medicine FMH, FA homeopathy SVHA, lecturer for homeopathy, University of Berne , Switzerland

Abstract

Background: The sharp increase of the prescription of methylphenidate (MPD) in hyperactive children in recent years is a matter of increasing uneasiness among professionals, parents and politicians.  There is little  awareness of treatment alternatives. The purpose of this prospective trial was to assess the efficacy of homeopathy in hyperactive patients, and to compare it MPD. The study was performed in a paediatric practice with conventional and homeopathic background.

Methods: Children aged 3 to 17 years, conforming to the DSM-IV criteria for attention deficit/hyperactivity disorder (ADHD) with a Conners Global Index (CGI) of 14 or higher were eligible for the study. All of them received an individual homeopathic treatment.  When clinical improvement reached 50 %, the parents were asked to reevaluate the symptoms. Those who did not improve sufficiently on homeopathy were changed to MPD, and again evaluated after three months.

Findings: 115 children (92 boys, 23 girls) with a mean age of 8.3 years at diagnosis were included in the study. Prior to treatment the mean CGI was 20.63 (14-30), the mean index of the homeopathy group 20.52 and of the MPD-group 20.94. After an average treatment time of 3,5 months 86 children (75 %) had responded to homeopathy, reaching a clinical improvement-rating of 73 % and an amelioration of the CGI of 55 %. 25 children (22 %) needed MPD; the average duration of homeopathic (pre-) treatment in this group was 22 months. Clinical improvement under MPD reached 65 %, the lowering of the CGI 48 %. Three children did not respond to homeopathy nor to MPD, and one left the study.

Interpretation: In cases where treatment of a hyperactive child is not urgent, homeopathy is a valuable alternative to MPD. The reported results of homeopathic treatment appear to be similar to the effects of MPD. Only children who did not reach the high level of sensory integration for school had to be changed to MPD. In preschoolers, homeopathy appears a particularly useful treatment for ADHD.

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Spagy News: Q-Potenzen

Sondernummer 1

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Die Q-Potenzen (Autoren sind auf Download erwähnt)

Die Q-Potenzen sind die Quintessenz der letzten 14 Schaffensjahre Hahnemanns in seiner steten Bemühung, eine umfassendere, gründlichere arzneiliche Hilfe zu ermöglichen und die Behandlungsdauer abzukürzen.

Q steht für „Quinquagiesmillesimal“ und heisst, dass die Arzneien nach dem Potenzierungsverhältnis 1:50 000 hergestellt werden. Die oft verwendete Bezeichnung „LM“ ist falsch konzipiert, da die römische Zahlenschreibweise fehlerhaft ist (LM wäre bestenfalls 950) und Verwechslungen mit der 50 000sten C-Potenz möglich sind, darum hat sich in der Schweiz und in Deutschland nach mehrfacher Kritik inzwischen die Verwendung von Q statt LM durchgesetzt.

Die Bezeichnung der einzelnen Stufen erfolgt mit Q1, Q2, usw., im englischen Schrifttum auch mit 0/1, 0/2, usw...

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Erfahrungen mit der Lochkartei nach Bönninghausens revidiertem Taschenbuch

Als einfaches Hilfsmittel für das schnelle und sichere Auffinden desHomöopathischen Simile bei akuten Krankheiten ist eine Lochkartei entstanden, welche auf der revidierten Fassung von Bönninghausens Therapeutischem Taschenbuch 2000 basiert. Sie ist in der Praxis erprobt und ein hervorragendes didaktisches Instrument

zur verständlichen und gezielten Einführung in die Methodik Bönninghausens.

Durch praktisches Arbeiten mit den Elementen dieser Methode – dem vollständigen Symptom, der Charakteristik der Arznei, der dissoziierten Repertorisation, der Hierarchisierung und den Polaritäten – erreicht man damit rasch Vertrautheit und Sicherheit. An vier Beispielen akuter Krankheiten wird der Gebrauch der Kartei demonstriert.

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Gedanken zum 250. Geburtstag Samuel Hahnemanns
Referat von Dr. med. Peter Minder anlässlich der Silser-Homöopathie-Woche 2005

Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde am 10. April 1755 in Meissen geboren. Sein Geburtstag jährt sich also zum 250sten Mal und gibt uns die Gelegenheit zur Besinnung auf einen Bereich, der den Menschen von jeher grundlegend angeht: die Krankheit, das Kranksein, oder vielmehr dasjenige Gebiet der Wissenschaft, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, dem Kranken zu helfen, also die Medizin....

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Gesamtregister zu Hahnemanns Werk

Peter Minder / Haug-Verlag ISBN 3-8304-7107-6

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Erfahrungen mit der Lochkartei
nach Bönninghausens revidierten Taschenbuch

Autor: Dr.med. Peter Minder

Aus dem Wunsch nach einem einfachen Hilfsmittel, welches ermöglicht, bei akuten Krankheiten schnell und sicher zumHomöopathischen Simile zu gelangen, ist eine Lochkartei, basierend auf der revidierten Fassung von Bönninghausens Therapeutischen Taschenbuch 2000 entstanden.

Die Erfahrungen in der Praxis haben auch gezeigt, dass mit dieser Kartei akute Krankheiten zuverlässig und mit wenig Aufwand bearbeitet und behandelt werden können.

Zudem hat sich die Kartei als hervorragendes didaktisches Instrument erwiesen, welches erlaubt, in kurzer Zeit eine verständliche und gezielte Einführung in die Methodik Bönninghausens zu vermitteln.

Durch praktisches Arbeiten mit den Elementen dieser Methode, dem vollständigen Symptom, der Charakteristik der Arznei, der dissoziierten Repertorisation, der Hierarchsierung und den Polaritäten erreicht der Schüler schnell eine Vertrautheit und Sicherheit im Umgang mit dieser genialen Methode.

An vier Beispielen akuter Krankheiten wird der Gebrauch der Kartei demonstriert.

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